Vom A…. der Welt in die Traumstadt Australiens

30 01 2010

Invercargill – eine Stadt, welche in etwa so schoen ist wie ein Meistertitel des FC Basel. Dort habe ich meinen letzten Blogartikel verfasst. Am naechsten Tag haben wir die suedlichste „Stadt“ – darf sich ein Kaff, dessen Strassen wochentags bereits um 6 Uhr abends ausgestorben sind, ueberhaupt Stadt nennen? – Neuseelands bereits wieder verlassen. Zuvor machten wir jedoch noch einen Abstecher ins Rugby Park Stadium, welches die Heimat der Southland Stags ist, dem Rugby Union Team dieser Region. Dies waere an sich nichts besonderes, haette Southland nicht im Oktober 2009 den Ranfurly Shield gewonnen, die bedeutendste Trophaee im neuseelaendischen Rugby. Diese war seit 50 Jahren nicht mehr im Besitz von Southland und dementsprechend gross war und ist der Stolz, dass man im Besitze des Shieldes ist. Auf gut Glueck ging man also zum Stadion, wo ein Einzeltraining stattfand. Der Trainer ahnte wohl warum wir hier sind und fragte sofort ob wir den Shield besichtigen wollen. Wir bejahten natuerlich und er fuehrte uns in die Geschaeftsstelle, in der, so schien es, der Praesident mit irgendeinem Spielervermittler Verhandlungen durchfuehrte und auch sonst alle ziemlich beschaeftigt waren. So  war es ein leichtes, den Shield zu entfuehren um im Stadion die obligatorischen Fotos zu machen, ehe wir mit einem „this must be a great day for you“ wieder herzlichst verabschiedet wurden.

Via Dunedin, einer gemuetlichen Stadt an der Ostkueste, an der man leider nur einmal uebernachten konnte, ging es dann weiter nach Christchurch. Dies ist die groesste Stadt der Suedinsel und von hier aus startete auch unser Flug zurueck nach Australien. Nach 2650 Kilometern auf der Suedinsel hiess es auch Abschied nehmen von unserem inzwischen geliebten Toyota Platz. Bei der Innenreinigung des Autos wurde dann auch erstmals entdeckt, dass das Ding sogar einen DVD-Player installiert gehabt haette. Tja.

Christchurch wurde dann nicht mehr allzu gross besichtigt und Freitag morgens um 3 Uhr war dann auch schon wieder Tagwache, da man spaetestens um 4 am Flughafen sein wollte.  Um 7 Uhr morgens hiess es dann „Welcome to Sydney“. Wir waren zurueck in Australien. Nach einem vierstuendigem Aufenthalt flogen wir weiter nach Coolangatta an der Gold Coast, von wo aus es nach Brisbane ging.

Brissie City – alte Erinnerungen dringen in mein Gedaechtnis. Und ja, Brisbane ist definitiv immer noch eine Traumstadt. Die alten Locations wurden teilweise schon gecheckt und der S*it rockt immer noch as hell. Die Bars schliessen immer noch morgens um fuenf, der Afterdrink-Drink im Casino waere wohl immer noch moeglich (vielleicht erfahre ich das morgen frueh, aber nach 29 Stunden auf den Beinen musste einfach Schluss sein) und die Stadt ist immer noch 24 Stunden bevoelkert. Alles wie frueher. Da ich die knapp 4 Tage hier moeglichst gut ausnuetzen moechte, wird auch dieser Beitrag nicht mehr laenger. Am Montag geht es dann weiter zu Mia nach Miami, wo wir wohl 3-4 Tage die Straende checken werden, bevor wir dann irgendwann wieder zurueck nach Sydney gehen, von wo wir am Mittwoch, 10.02. nach Hause fliegen werden.



Some more impressions

26 01 2010

die letzten 6 Tage: 

 



Abschied nehmen x 2

25 01 2010

Die Zeit vergeht schnell in Neuseeland. In 4 Tagen heisst es bereits wieder Abschied nehmen von diesem wunderbaren Land, welches landschaftlich einen grossartigen Kontrast zu Australien bildet. Zuvor hiess es jedoch bereits gestern Sonntag das erste Mal Abschied nehmen; naemlich von Lopper-Yilmaz-Paeddy und von Steve „im Huus“ Stoeckli. Da beide bereits diese Woche die Rueckreise von Australien in die Schweiz antreten, verabschiedeten sie sich vorzeitig von uns und machten sich auf Richtung Christchurch. Nun sind also Jonas Lutz und ich zu zweit unterwegs und weniger lustig wird es dabei bestimmt nicht werden.

Zuerst haben wir uns aber zu viert noch etwas vergnuegt. Den Tag nach dem Besuch des Abel Tasman National Parks verbrachten wir am Golden Bay und Wharariki Beach ganz im Nordwesten der Suedinsel. Einfach traumhaft (siehe letztes Foto des letzten Eintrages). Danach folgte eine lange Fahrt durch duenn besiedeltes Gebiet bevor wir bei unserer naechsten Station waren – dem Franz Josef Gletscher. Das Eis war zwar ganz schoen imposant, doch wage ich mal zu behaupten, dass es in der Schweiz einige schoenere Gletscher gibt. Die verwoehnten Schweizer immer. Von den Bergen ging es weiter zum Lake Wanaka, einem der vielen Seen in Neuseeland. Obwohl die Strecke knapp 300 km war, wohnten dazwischen wohl kaum 1000 Leute. Soviel zum Thema duenn besiedelt. Aufgrund des Wetters wurde die geplante Kajak-Tour leider nicht durchgefuehrt. Die letzten Tage zu viert verbrachten wir dann in der Adventure-Hauptstadt von Neuseeland, in Queenstown. Unglaublich was man dort alles machen kann. Nebst dem obligatorischen Minigolf (hab ich irgendwo „Adventure“ geschrieben?), stand z.B. auch Luge fahren auf dem Programm. Und dann? Bungee-Jumping, Jetboat fahren, Skydiven? Nee. Am Abend ging es (zumindest fuer drei von uns)  gemuetlich zum Tee trinken. Morgens um vier noch ein Cordon-Bleu reinspachteln und Queenstown waere auch abgehakt.

Gestern also haben die beiden Nicht-Obwaldner ihr neues Mietauto abgeholt, welches sie nach Christchurch bringen sollte. Angesichts der Tatsache, dass die Anzahl gefahrener Kilometer dieses Autos bei  knapp 306000 liegt, koennte dies noch ein witziges Unterfangen werden. Wir wuenschen euch viel Glueck, Jungs. Seht’s mal positiv: Jegliche Retro-Freaks waeren froh heute noch ein Auto mit Kassettendeck auf dem Markt zu finden. Aber ja, eigentlich ist es ja fehl am Platz ueber alte Autos zu spotten, wenn das eigene Auto daheim den Abgastest nicht mehr besteht. Traurig, aber wahr.

Zurueck zum Thema, denn ein absolutes Highlight stand heute auf dem Programm. Milford Sound im Fiordland National Park. Milford Sound ist ein Fjord an der Westkueste Neuseelands, welches wir heute Morgen mit einem Boot befahren durften. Angeblich die meistbesuchte Touristenattraktion Neuseelands. Kein Wunder, denn die ganze Landschaft ist schlichtwegs weltklasse und da wir das frueheste aller Boote (frueh aufstehen ist im Fall gar nicht so schwer, auch montags nicht…) gebucht hatten, war ausser uns praktisch niemand auf See. Genial und bis jetzt wohl mein Highlight auf der Suedinsel. Nach dem Schifflifahren ging unsere Reise weiter nach Invercargill, der suedlichsten Stadt Neuseelands, wo wir uns jetzt befinden. Mal schauen, was diese Stadt zu bieten hat. Angeblich nicht allzu viel oder noch weniger…



Impressions from NZ

19 01 2010

Erste Impressionen aus Neuseeland:

Fast schon ein Tiger Woods...

Emerald Lakes - Tongariro Alpine Crossing

 

Der Berg ganz rechts wurde überquert - Tongariro Alpine Crossing

Schild in Wellington - wie passend

Split Apple Rock - Abel Tasman National Park

Torrent Bay - Abel Tasman National Park

eine lustige Reisetruppe, die wir unterwegs kennengelernt haben.

 

Wharariki Beach



Die Niederlaender-Trilogie

18 01 2010

Neuseeland – Das „Herr-der-Ringe“-Land. Da ich mir nie die Zeit nahm, diese Trilogie anzuschauen, kenne ich all diese bekannten Orte, von welchen wir inzwischen schon den ein oder anderen besichtigt haben, leider nicht aus dem Fernsehen. Nix mit Herr-der-Ringe-Trilogie, dafuer standen die letzten Tage ganz im Zeichen der Niederlaender-Trilogie. Angefangen hat alles an diesem fruehen Donnerstag Morgen (Tagwache 5 Uhr), an einem Tag also, welcher gemaess Voraussagen den ganzen Tag nichts als Regen bringen sollte. Ausgerechnet an diesem Tag jedoch stand unser Highlight der neuseelaendischen Nordinsel auf dem Programm, der Tongariro Alpine Crossing. Diese Wanderung durch vulkanisches Gebirge, begleitet von wunderbaren Bergseen fand schlussendlich bei wunderschoenem Wetter statt und trotz Hoehen von knapp 2000 Meter ueber Meer, waren auch die kurzen Hosen kein Problem. Dank Abmarsch morgens um 7 Uhr, war dieser Wandertag bereits um 14 Uhr wieder beendet und eigentlich haette man sich am „Ziel“ wunderschoen ausruhen koennen, waere da nicht eine niederlaendische Reisegruppe gewesen, welche mir sozusagen mein Bett klaute. Teil 1.

Nachdem also der Donnerstag gaenzlich in der freien Natur verbracht wurde, stand am Freitag eine lange Etappe mit dem Auto auf dem Programm. Das Ziel der Reise hiess Wellington, die letzte Station auf der Nordinsel. Dort angekommen erwartete uns nun die Rache des maorischen Wettergottes. Das geplante Fussballspiel – die Mannschaft Wellingtons spielt in der hoechsten australischen Liga mit – konnte zwar noch besucht werden, doch der anschliessend geplante Ausgang fiel buchstaeblich ins Wasser. Ein solches Sommergewitter mit gleichzeitigem Sturm habe ich selbst in der Schweiz noch nie erlebt und Temperaturen von 13 Grad (also 30 Grad kaelter als noch 1 Woche zuvor) sind auch nicht wirklich sommerlich. Da dachten wir nur allzuoft an die Worte von Rudi Carrell sel.: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ Teil 2. Doch bis zu unserer Abreise am Sonntag aenderte sich nichts. So verkam der Samstag zum Musems-Tag, was nicht weiter schlimm war, da sich das mit Abstand groesste und auch interessanteste Musem Neuseelands in Wellington befindet. Freier Eintritt, geschuetzt vom Regen, vieles ueber die neuseelaendische Geschichte erfahren und Filme schauen, was will man eigentlich mehr?

Die Ueberfahrt auf die Suedinsel (3 Stunden Fahrt mit der Faehre) war fuer Sonntag angesetzt. Aufgrund der Wetterturbulenzen hatte das Schiff einerseits 2 Stunden Verspaetung, andererseits war die Ueberfahrt – zumindest der erste Teil – weit weniger gemuetlich als erhofft. Irgendwie schafften wir es aber auf die andere Seite, wo wir unseren „neuen“ Wagen entgegennahmen. Nix mehr 4’000 km. Nix mehr November 2009. „Neues“ Auto nennt sich Toyota Platz, hat umso weniger von dem, ist ziemlich alt und die 150’000 km merkt man ihm gut an. Die erste Etappe fuehrte uns nach Motueka, einem Staedtchen im Nordwesten der Suedinsel. Von hier aus wurde heute Montag ein Ausflug in den Abel Tasman National Park (benannt nach dem niederlaendischen Entdecker Abel Janszoon Tasman. Teil 3.) unternommen. Ein absoluter Knaller und ein weiteres Highlight der Reise.

Falls alles planmaessig verlaueft fahren wir morgen noch weiter Richtung Nordwesten (Farewell Spit), bevor es dann Richtung Sueden geht, wo die Gletscher der neuseelaendischen Alpen auf dem Programm stehen. Ich probiere die Interessierten auf dem Laufenden zu halten, auch wenn Internetverbindungen teilweise Mangelware sind und die Zeit in Neuseeland (in 12 Tagen gehts bereits zurueck nach Australien) knapp ist.



This is New Zealand!

13 01 2010

Nach unserem Kurzaufenthalt in Auckland sind wir am Montag mit unserem Mietauto (Mazda 3, eingeloest November 2009, 4000 Kilometer) losgefahren, um die Nordinsel zu erkunden. Den ersten Abend verbrachten wir in Whitianga, einem verschlafenen Kaff direkt am Meer, welches ploetzlich doch nicht mehr so verschlafen war als die norwegische Reisegruppe um Tina und Tonja das Zepter uebernahm. Trinkspiele norwegischer Art sind lustig, auch als Zuschauer (*huestel*). Dienstags ging es um 10 (ja, viel zu frueh) los Richtung Rotorua. Den ersten Zwischenhalt gab es am wunderschoenen Beach in Hahei. Ein Ort, dessen Einwohnerzahl sich im Sommer verfuenfundzwanzigfacht, kann ja nichts anderes als schoen sein. In Rotorua angekommen wunderten wir uns ab unserem zweistoeckigen Appartement, inkl. eigenem Whirlpool im Garten. Und schon bereute man es, dass man nur eine Nacht bleiben DURFTE. Doch die Zeit ist knapp, das Programm gedraengt.

Mittwoch Morgen war dann endlich mal Kultur angesagt. Suedlich von Rotorua gings in einen Park, in dem man einerseits ein maorisches Dorf besichtigen konnte und andererseits aktive Geysire und andere Naturschauspiele zu bewundern sind. Wunderbar. Geysire gesehen, Island abgehakt. Danach gings weiter Richtung Taupo, zum groessten See Neuseelands. Die „Mutigen“ unter uns gingen Skydiven, zwei andere spielten waehrenddessen eine Partie Golf. Zu welchen ich gehoere verrate ich nicht, nur soviel => ich habe verloren, obwohl ich bis zum letzten Loch noch fuehrte. Tja, so kanns gehen. Nicht jeder ist ein Tiger „Jonas“ Woods.

Aktuell sind wir in Turangi, unserem Ausgangsort fuer den morgigen Tag. Und der wird es in sich haben. Tagwache um 5 Uhr (sind ja schliesslich keine Ferien hier), um den Tongariro Alpine Crossing, eine ca. 7-8stuendige Wanderung durch die neuseelaendische Bergwelt, welche atemberaubende Aussichten bieten soll, zu machen. Wir hoffen auf den Wettergott.



This is New Zealand?

10 01 2010

Auckland – mit über 1.3 Millionen Einwohnern die mit Abstand bevölkerungsreichste Stadt Neuseelands – sollte unser erster Eindruck von dem Land werden, welches wir die nächsten drei Wochen bereisen werden. Dass wir nicht mehr in Australien sind, hat man aber noch nicht bemerkt, mit der Ausnahme, dass der Burger King hier wieder Burger King heisst. 

Unsere Reise nach Neuseeland begann vor 4 Tagen im 5345 km entfernten Perth, wo wir morgens den Zug in Richtung Sydney bestiegen. Da wir im Vorfeld nicht nur positive Kommentare über dieses Erlebnis hörten, stiegen wir mit gemischten Gefühlen ein, sollte die Reise doch fast 68 Stunden dauern. Diese 68 Stunden vergingen jedoch wie im Zuge (haha!), was vielleicht daran liegen mag, dass ca. 1/3 der Zeit mit Jassen verbracht wurde. Natürlich genoss man auch die Aussicht und die sensationellen Sonnenauf- und untergänge. Insgesamt gab es 4 kurze Zwischenstopps von je ca. 2 Stunden. Aufgrund der Temperaturen bis fast 45 Grad waren wir jedoch meist wieder froh, wenn wir zurück im Zug waren.

Nach 40 Stunden war mit Adelaide das erste grosse Zwischenziel erreicht und die Mehrheit der Passagiere stieg aus. Nicht so wir. Wir genossen auch noch den restlichen Teil der Fahrt und in Sydney angekommen, kam es einem vor, wie wenn man soeben erst auf der anderen Seite in Australien losgefahren wäre. Auch wenn das Schlafen ab und zu kurz kam (ob es an der günstigen Bar oder den weniger günstigen Sesseln lieg, sei mal dahingestellt), würde ich niemandem von dieser Reise abraten. Für mich ein absolutes grossartiges Erlebnis. Wenn auch fast zu kurz. Die Transsibirische kann kommen. 🙂

Nach der Ankunft in Sydney hatten wir noch knapp 9 Stunden Zeit bis unser Flug nach Auckland losfliegen sollte. So wurden noch paar organisatorische Dinge erledigt und ca. 5 Stunden vor unserem Flug befanden wir uns bereits am Flughafen. Da dachte noch keiner daran, dass wir fast unseren Flug verpassen würden… 4 Stunden später stehen wir immer noch in der übermässig langen Schlange vor dem Check-In Schalter, welcher für unseren Geschmack ziemlich spät öffnete. Knapp 1 Stunde vor Abflug können wir dann jedoch einchecken, oder meinen es zumindest. Probleme mit unseren Visa, ein in Australien unbekanntes „ü“ im Namen eines Mitreisenden sowie die Unfähigkeit einer der Angestellten liess deren Kollegen zur Annahme „They’ll miss their flight“ verleiten. Check-In dauerte mehr als 20 Minuten und schlussendlich waren wir die absolut letzten welche für unseren Flug eincheckten. Ca. eine halbe Stunde vor Flug können wir uns ins 25 Minuten entfernte Gate aufmachen. Boarding hat bereits begonnen und wir hatten noch die Pass- sowie die Sicherheitskontrolle vor uns. Gute Aussichten. Schlussendlich reichte es doch noch, irgendwann zahlt sich das harte 5.-Liga-Training halt doch noch aus. Wenn nicht auf dem Fussballplatz, dann zumindest im Flughafen.

Nun sind wir also in Auckland, in der Stadt die irgendwie genau so australisch aussieht wie alle australischen Städte (ja, ein lyrisches Meisterwerk dieser Satz). Hier nächtigen wir allerdings nur zweimal, bevor wir mit dem Mietwagen zur Erkundung der Nordinsel Neuseelands starten. Gemäss Insidern soll es da einiges zu sehen geben und unsere Zeit ist ziemlich, ziemlich knapp bemessen. Vielleicht reicht es trotzdem noch für den einen oder anderen Eintrag im Blog.



2010 – wir sind angekommen.

5 01 2010

Willkommen im Jahre 2010. Nach unserem Kurztrip durch Western Australia sind wir in Perth sehr gut ins neue Jahr gerutscht und haben dabei bemerkt, dass es hier frueher hell wird als zuhause. Frechheit. Nachdem der 01.01. wie ueblich mit Regeneration verbracht wurde, stand am folgenden Tag ein Ausflug nach Rottnest Island, eine Insel im Indischen Ozean, ca. 40 Faehrminuten von Perth entfernt, auf dem Programm. Die Insel war ziemlich nett und hatte immerhin schoene Straende zu bieten, was bei Temperaturen von ueber 35 Grad doch ganz angenehm war. Wer allerdings all die laestigen Fliegen, von welchen es zu Tausenden wimmelte, zu unserem Trip eingeladen hat, konnte mir bis heute niemand sagen. Ab diesem Tag hat sich unsere Reisegruppe auch von drei auf vier Personen vergroessert, da Steve aus Z!rue (ja, er funktioniert halt nur halb so gut ohne Umlaute) zu uns stiess.

Den dritten Tag des neuen Jahres verbrachten wir am Strand vom Perth, dem Cottesloe Beach. Wie wir bald mal bemerkten, waren wir an diesem Tage (Sonntag) nicht die einzigen mit dieser Idee und da wir mit unserer Ankunftszeit nachmittags um 3 auch nicht unbedingt zu den ersten am Strand gehoerten, waren die Schattenplaetze bereits ausgebucht. Zum Erstaunen aller blieb das Sonnenbrand-Gekloene nach dem Strandbesuch allerdings aus. Nachdem wir nun total 6 Naechte in Perth verbracht hatten, ging es weiter nach Banksia Grove, einem Vorort ca. 30 Kilometer noerdlich von Perth. Dort wohnen wir nun mit Mirjam zusammen bei ihren Bekannten, welche momentan in den Ferien weilen und uns grosszuegigerweise das ganze Haus, inkl. Swimming-Pool, Billardtisch und vielen weiteren Annehmlichkeiten zur Verfuegung stellen.

Eigentlich schade, dass wir bereits nach zwei Naechten Abschied nehmen muessen von diesem Haus (und von Mirjamslae natuerlich). Morgen werden wir dann naemlich zurueck nach Sydney reisen. Dieses Mal allerdings nicht mit dem Flugzeug sondern ganz oldschool mit dem Zug. Dass die Fahrt 68 Stunden dauern wird, macht das Ganze doch ziemlich interessant. Nach unserer Ankunft am Samstag geht es dann sogleich weiter nach Auckland in Neuseeland; diese Strecke wird aufgrund fehlender Geleise dann aber doch mit dem Flugzeug zurueckgelegt.

PS: Schoene Fotos wurde inzwischen zuhauf gemacht, aber aufgrund mangelhafter Internetverbindungen ist ein Uploaden leider momentan unmoeglich. Tja, vertroest ich halt mal wieder auf spaeter.