Kurztrip nach Südostasien

20 07 2010

Verehrte Leser des Blogs, hier bin ich wieder. Zurück in alter Frische. Wie einige von euch schnell bemerkten, habe ich meinen letzten Artikel in Malaysia geschrieben. Dass ich mich in dieses Land begebe, war eigentlich überhaupt nicht geplant und mehr ein spontaner Anfall; besser gesagt, stellte sich in der ersten Juli-Woche die Frage, ob ich das Wochenende am Openair Frauenfeld verbringen will oder nochmals eine Reise unternehme. Ich entschied mich für die gesündere Variante. Meine Flugbestätigung erhielt ich per E-Mail Freitag morgens um 09.30 Uhr, mein Zug fuhr um 09.45 Uhr. Soviel zum Zeitplan. Mit einem rekordverdächtig leichten Rucksack von 8 Kilogramm machte ich mich auf die 18 Tage dauernde Reise.

Einen Tag später bin ich dann in Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias, gelandet. Besser gesagt, ich bin am Kuala Lumpur Airport gelandet, welcher sich ca. 50 Kilometer ausserhalb von KL, wie die Stadt umgangssprachlich genannt wird, befindet. Von dort wollte ich eigentlich den Expresszug zum Hauptbahnhof nehmen, die mit Abstand schnellste Variante, um in die Stadt zu kommen. Nach einer halben Stunde Suche gab ich entnervt auf und stieg in ein Taxi. Später erfuhr ich, dass der Zug von einem anderen Terminal gefahren wäre, welches zwar nur 300 Meter Luftlinie entfernt liegt, per Strasse aber erst nach 20 Kilometern erreicht wird. Zuerst hätte ich also mit einem Bus 20 Kilometer in das 300 Meter entfernte Terminal fahren müssen, um dort den Zug zu besteigen. Macht Sinn.

Kuala Lumpur ist eine der Städte, welche mich schon lange faszinierten und welche ich eigentlich schon immer mal besuchen wollte. Keine Ahnung, wieso das so ist, aber von den südostasiatischen Städten reizte mich KL am meisten. So war es nicht verwunderlich, dass ich meinen Trip hier begann. Mein Hotel bezog ich mitten in Chinatown, wo einiges los war. Unglaublich viele Stände mit Billigstware („is original quality, my friend) lockten und warteten darauf, gekauft zu werden. Ich war erstaunt, wie gut ich mich zurückhalten konnte und wie wenig ich gekauft habe. Trotzdem ist mein Rucksack inzwischen 12 Kilogramm schwer. Komische Sache.

Bereits am ersten Abend stand das erste Highlight auf dem Programm. In Shah Alam, einer Stadt ein wenig ausserhalb Kuala Lumpurs, stand das Spitzenspiel der malaysischen Fussballmeisterschaft auf dem Programm. Den Spielbericht dazu findet man in der entsprechenden Rubrik.

Die weiteren Tage in Kuala Lumpur wurden dann mehrheitlich mit Sightseeing verbracht. Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt sind sicherlich die Petronas Twin Towers. Die 452 Meter hohen Türme waren bis 2004 die höchsten Gebäude der Welt und sind heute noch die höchsten Zwillingstürme weltweit. Imposant wie die Türme mitten in der Stadt in den Himmel ragen. Fast genau so imposant ist der KL Tower, mit 421 Metern Höhe der fünfthöchste Fernsehturm der Welt. Im Gegensatz zu den Twin Towers kann man per Lift auf eine Aussichtsplattform fahren, von der man einen wunderbaren Überblick über KL und das Umland hat. So wurde die Stadt auch aus der Vogelperspektive erkundet.

Dabei fiel mir auf, dass Kuala Lumpur eine ziemlich wirre Stadt ist. Klare Strukturen sind nirgends erkenbar, moderne Bauten wechseln sich mit zerfallenden Ruinen ab und es ist genau so laut, schmutzig und verkehrsreich wie man sich eine Stadt in Südostasien wohl vorstellt. Die Stadt ist keine Schönheit und trotzdem irgendwie speziell. Dies könnte daran liegen, dass es eine absolute Multi-Kulti-Metropole ist. Denn die Mehrheit der Einwohner Kuala Lumpurs sind Chinesen. Dazu kommen noch eine beträchtliche Anzahl Inder und natürlich die Einheimischen. Alles in allem doch ein recht bunter Mix.

Dies zeigte sich auch als ich die verschiedenen religiösen Bauten besichtigte. Denn obwohl der Islam Staatsreligion Malaysias ist, sah ich nebst der schönen Masjid Negara, der Nationalmoschee Malaysias, auch Hindu- und Buddhisten-Tempel in der Stadt. Ja, es soll sogar Kirchen mit Kirchtürmen geben. Dies alles wäre natürlich ein wunderbarer Aufhänger, um eine politische Diskussion anzuregen. Aber einerseits soll dies ein Reiseblog bleiben, und andererseits kann ich es mir nicht leisten, allenfalls 57,5% meiner Leser zu verlieren. Im Allgemeinen gilt es zu sagen, dass KL sehr westlich anmutete, auch wenn man ab und zu, jedoch einiges seltener als erwartet, ein paar vollständig verhüllte Frauen auf den Strassen sah. Nimmt man aber die Party anlässlich des Finals der Fussball-WM als Beispiel (man bedenke, dass der Final morgens um 2.30 Uhr Lokalzeit stattfand), hätte man genauso gut in irgendeiner europäischen Stadt sein können. Natürlich kann man daraus nicht auf ganz Malaysia schliessen, denn in den ländlicheren Gebieten wird das wohl anders aussehen.

Nach viel Sightseeing und noch mehr Rumgelatsche besuchte ich am letzten Tag ein Highlight, welches ich mehr zufällig entdeckte. Auf der Suche nach einem Restaurant geriet ich am Vorabend an ein riesiges Einkaufszentrum, welches sich Berjaya Times Square nennt. Dessen Grösse kann man sich kaum vorstellen, selbst wenn man die Zahlen nennt und sich die 35 Millionen Besucher jährlich vorstellt. War ich bei meinem kürzlichen Florida-Aufenthalt noch fasziniert vom Einkaufszentrum mit 275 Läden, reden wir hier von einer Anzahl Stores im vierstelligen Bereich! Nebst den über 1000 Shops dürfen natürlich auch die 65 Restaurants nicht unerwähnt bleiben, sowie der Indoor-Freizeitpark, mit einer Achterbahn, welche durch die Stockwerke 7-10 des Zentrums rast. Mit einer Fläche von 700’000 Quadratmetern ist dies das drittgrösste Einkaufszentrum der Welt. Riesig. Im wahrsten Sinne des Wortes. Gekauft wurde aber nichts, denn die Artikel im Adidas- und Nike-Store waren geschätzte 20mal so teuer wie in Chinatown. Und schliesslich sind auch die Artikel in Chinatown Originalware. Hat er gesagt. My friend.

Nach drei Nächten und vielen Eindrücken ging es dann bereits weiter nach Singapur. Die Reise wurde natürlich, ganz dem ökologischen Gedanken entsprechend, mit dem Zug zurückgelegt. Die 1. Klass-Sitze waren äusserst bequem und die knapp acht Stunden vergingen wie im Nu.

Natürlich war ich gespannt auf Singapur, hatte ich doch schon so viel von dieser Stadt gehört, die so anders sein soll. Schön und sauber. Angeblich. Denn zumindest für mein Hotelzimmer traf dies nicht wirklich zu, hatte ich doch bereits bei Ankunft gegen 50 kleine, schwarze Mitbewohner, welche es sich unter und auf meinem Bett gemütlich machten. Schade, denn die Aussicht aus dem Hotelzimmer wäre gut gewesen. Was man von meinem zweiten Zimmer nicht unbedingt behaupten kann. Denn wo kein Fenster auch keine Aussicht. Dafür umso mehr im Geschmack im Zimmer. Fein. Naja, nächstes Mal halt wieder tiefer in die Tasche greifen, was bei den Hotelpreisen in Singapur ganz schön teuer gekommen wäre.

Das Hotel war dann aber auch der einzige Negativpunkt während meines dreitägigen Aufenthalts in der Millionenmetropole. War ich von Kuala Lumpur noch nicht wirklich überzeugt, änderte sich das bei Singapur. Spaziert man von Chinatown die 10-15 Minuten ins Financial District kann man sich kaum vorstellen, dass man sich wirklich noch in der selben Stadt befindet; und würden inmitten all der riesigen Bankgebäude nicht so viele asiatische Leute umherwirbeln, man könnte sich auch in NYC wähnen. Andererseits gibt es ruhige Nebengassen und Grünzonen, welche eher zu einem Dorf in der Innerschweiz passen als zu einer Grossstadt. Ein ganz angenehmer Mix.

Das Highlight war dann aber ganz klar der „Flug“ mit dem Singapore Flyer, dem grössten Riesenrad der Welt. Während der ca. 35minütigen Umdrehung hat man genug Zeit, Singapur in aller Ruhe von oben zu betrachten. Erstaunlicherweise waren mindestens sieben der 15 Personen in unserer Kapsel Schweizer, die beiden mit dem Stanserhorn-Chäppi, welche aufgrund mangelnder verbaler Kommunikation nicht zuzuordnen waren, noch nicht dazu gezählt. Auch sonst hörte ich doch ab und zu Konversationen auf Schweizerdeutsch. Wenn ich es mir so überlege, könnte ich es mir durchaus vorstellen, dort zu arbeiten. Wohl mal einen Vorschlag für eine neue Filiale einreichen…

Zum Schluss des Artikels komme ich jetzt noch auf das Thema zu sprechen, welches mich eigentlich immer interessiert: Essen. Natürlich freute ich mich darauf, endlich mal authentische asiatische Kost zu mir zu nehmen, anstatt das ewig Gleiche in den Thai-Restaurants in Luzern. Dabei wollte ich mich gleich am ersten Abend in Kuala Lumpur so richtig einleben. Als ich aber bereits nach wenigen Metern an einem Nando’s vorbeilief, war es um mich geschehen und anstatt Poulet mit Reis im asiatischen Stil gab es jetzt halt Hot Chicken Drumsticks mit Peri Peri Chips; natürlich nicht, ohne dabei ab und zu an unseren Lemon-and-Herbs-Päddy zu denken. In Malaysia wurde zwar auch die einheimische Küche probiert, aber alles in allem dann eher unspektakulär gegessen. Dies änderte sich in Singapur schlagartig. Gleich neben meinem Hotel befand sich ein Food Court (Markthalle mit diversen Essensständen), bei welchem sich normalerweise nicht die Touristen sondern eher die Einheimischen verpflegen. Obwohl Singapur ansonsten ein relativ teures Pflaster ist, waren die Preise dort spottbillig. Ich entschied mich für eine Schüssel Nudeln, welche mich umgerechnet CHF 2.50 kostete. Ich hatte keine Ahnung, was ich nebst den Nudeln noch alles gegessen habe und aus was die komische Füllung der dazu gereichten Teigtaschen bestand, aber es war sensationell fein. So ging ich am nächsten Abend wiederum zum selben Stand, um festzustellen, dass der Nudelmann zwei Tage Betriebsferien hatte. Na toll. Ich schaute mich an den vielen anderen Ständen um, doch weder gegrillter Entenkopf noch Rindsinnereien (wer weiss, was damit genau gemeint ist?) noch Schweineschwanzsuppe (wer weiss, was DAMIT genau gemeint ist??) machten mich wirklich an. Auch die beiden Nationalgerichte, Chilikrabben und Fischkopfcurry, welche man praktisch überall bekommt, waren nicht ganz nach meinem Gusto und so genoss ich zum Abendessen einen Schokoriegel. Kurzzeitig war mir die Lust an asiatischen Spezialitäten ein bisschen vergangen. Dies wird sich jedoch sicher bald ändern, kenne ich doch die Küche meiner nächsten Destination ebenfalls von einem Restaurant in Luzern, welches regelmässig besucht wird.

Diese Hauptstadt wird dann wohl wieder ein wenig lauter, dreckiger und verkehrsreicher sein als Singapur. Das „wahre“ Südostasien halt.



Kurz gefasst

10 07 2010

Selamat tengah hari, meine Lieben. Da ich nach dem 23stündigen Trip ein wenig müde bin, müsst ihr euch bis zu meinem nächsten Reisebericht noch ein paar Tage gedulden. Wollte nur schnell schreiben, dass ich gut hier angekommen bin.

(Nein, nachschauen beim aktuellen Standort nützt nichts. Ja, das ist Absicht.)



Heiteres Rätselraten

5 07 2010

Wie ich nachträglich festgestellt habe, sind während meiner letzten Abwesenheit etliche Diskussionen entbrannt, wo ich denn nun in den Ferien sei. Es freut mich natürlich, wenn jetzt bereits über meine Feriendestinationen gerätselt wird. Kanaren? Karibik? Oder ist er tatsächlich noch nach Südafrika gereist?

Eins mal vorneweg: Das Abenteuer „South Africa 2010“ ist ohne mich über die Bühne gegangen. Nichtsdestotrotz habe ich im Juni schöne Ferien verbracht. Für die, die es noch nicht wissen: Ich war in Westindien. Nachdem ich im Mai 2009 die südlichen Karibikinseln Aruba und Curaçao besucht hatte, war dieses Jahr die östliche Karibikinsel Antigua, ein Teil des Inselstaats Antigua und Barbuda, an der Reihe. Gebucht wurde diese Reise ganz spontan und knappe 36 Stunden nach Buchung fuhren wir (Martina und ich) bereits mit meinem Fiat in Richtung Frankfurt, wo unser Flieger nach Antigua starten sollte. Der Abflug war für Montagmittag geplant. Um Stress zu vermeiden, beschlossen wir, bereits am Sonntag nach Frankfurt zu fahren und in der Nähe des Flughafens zu übernachten – ein weiser Entscheid. Kurz nach Karlsruhe, ca. 100 Kilometer vor unserem Ziel, gab mein Fiat, welchen ich in den letzten sechs Jahren doch so liebgewonnen hatte, den Geist auf. Für immer. Er ruhe in Frieden. Nachdem wir abgeschleppt wurden und den nötigen Papierkram erledigt hatten, ging unsere Reise mittels Mietwagen weiter und am späten Abend erreichten wir das Hotel in der Nähe des Flughafens.

Den nächsten Tag hatte ich nicht unbedingt herbeigesehnt. Zum siebten Mal innert dreieinhalb Monaten überflog ich nun den Atlantik und ich befürchtete, dass mir die knapp zehn Stunden Flug wie eine Ewigkeit vorkommen würden. Nix da. Die Zeit verging wie im Fluge (sollte ich den schon einmal gebracht haben, entschuldige ich mich höflichst) und kurz nach Start landeten wir bereits wieder in Antigua.

Die Woche verlief dann so, wie man sich relaxte Strandferien vorstellt. Das Hotel war toll, das WM-Stübli ebenso und der Strand und das Meer waren einfach traumhaft. Die meiste Zeit verbrachte man am Strand, aufgestanden wurde eigentlich nur, um an der Bar zwei weitere „Passion Ladies“ zu bestellen. Tagtäglich der selbe Drink, bis wir am späten Nachmittag jeweils feststellen mussten, dass wir (und ich hatte meist weniger als meine Begleitung) wieder mal den ganzen Vorrat weggetrunken hatten.

Die einzige Ausnahme in unserem Tagesprogramm bildete der Freitag, an welchem wir ein Auto mieteten, um die Insel zu erkunden. Dieses Vorhaben erwies sich als recht schwierig, da man eine antiguanische Fahrerlaubnis braucht, um legal ein Auto lenken zu dürfen. Diese sollte ich zusammen mit meinem Autovermieter beim örtlichen Polizeiposten erwerben – nur dumm, dass die gerade kein Papier vorrätig hatten. Der nächste Polizeiposten befand sich 30 Fahrminuten entfernt, was dem Vermieter zu weit war. Kurzerhand übergab er mir das Auto und seine Telefonnummer mit dem Hinweis, dass ich ihn anrufen könne, sofern ich in eine Polizeikontrolle gerate. Er würde das dann den Polizisten erklären. Mir war es nicht ganz wohl dabei, aber da ich das Auto bereits bezahlt hatte, hatte ich wohl keine grosse Wahl. Im selben Moment kam dem Herrn aber eine andere Idee und er rief einen Kollegen an, welcher solche Ausweise jeweils auf Vorrat bei sich trägt. Glücklicherweise war der in der Nähe und bereit, uns für USD 20 einen Ausweis zu verkaufen.

Die Inselrundfahrt war dann weit weniger spektakulär als erwartet. Wir fuhren zu einigen Stränden und fanden bald mal heraus, dass keiner so schön war, wie der direkt bei unserem Hotel. Die Inselhauptstadt Saint John’s, wo ca. 35’000 der 85’000 Einwohner von Antigua wohnen, war zwar sehr geschäftig, aber ebenso arm an Sehenswürdigkeiten wie der Rest der Insel. Eines der wenigen Highlights war dann der Besuch des Sir Vivian Richards Stadium, dem grössten Cricket-Stadion auf Antigua, welches extra für die Cricket-Weltmeisterschaften 2007 erstellt wurde. Das Stadion, welches für 10’000 Leute  Platz bietet (während der WM betrug die Kapazität 20’000), dient auch heute noch für Spiele der Nationalmannschaft Westindiens. Zwar fand an diesem Tag sogar ein Heim-Länderspiel statt, jedoch leider in Basseterre auf der Insel St. Kitts.

Die letzten beiden Tage wurden dann wieder am Strand verbracht. Einfach mal nichts tun ist doch auch schön. Leider war nach einer Woche bereits wieder Schluss mit Ferien und wir traten die Heimreise an. Der Rückflug dauerte nun sogar noch drei Stunden länger als der Hinflug, da wir zuerst die venezolanische „Isla Margarita“ anflogen. Da wir es uns zu zweit (wie bereits beim Hinflug) auf total fünf Sitzen gemütlich machen konnten, war auch der Rückflug ganz angenehm und die sechs Stunden Schlaf am Stück waren für mich wohl persönlicher Rekord. Mit dem Zug ging’s dann von Frankfurt nach Hause. An dieser Stelle noch ein allerletztes „Goodbye“ an meinen Fiat, welcher wohl in den nächsten Tagen irgendwo in Deutschland verschrottet wird.

Die nächsten zwei bis drei Wochen ist vorerst nichts mehr geplant, bevor es dann auf die lang ersehnte Europapokal-Reise mit dem FCL geht. Ob Thessaloniki, Sofia oder Bukarest – sicher kann man hier dann wieder was darüber lesen. Ach ja, auch zwischendurch mal reinschauen kann nicht schaden – vielleicht habe ich ja wieder einen von meinen spontanen Anfällen…